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Lübecker TS vs MTV Ahrensbök - Nicht schön, aber erfolgreich

 

Am vergangenen Wochenende trafen wir auf die Ladys aus Ahrensbök. Vorab möchten wir uns bei den Zuschauern und unseren Trainern entschuldigen, die nun wohl entweder graue Haare oder einen Herzfehler haben. Aber von Anfang an…
Unser Vorhaben, endlich mal unsere Leistung 60 Minuten abzurufen und sowohl in der Abwehr als auch im Angriff konsequent zu sein, konnten wir leider wieder nur phasenweise umsetzen. Dennoch sind wir auf einem guten Weg.
Nach einem schwächeren Start, indem die Ahrensbökerinnen das Spiel noch offen gestalteten, konnten wir uns ab der 8. Minute einen verdienten Vorsprung erarbeiten und führten so zwischenzeitlich in der 23. Minute sogar mit fünf Toren(13:8). Der Ball lief sicher und auch unser Trainerteam war zwischenzeitlich stolz auf uns, dass wir das Trainierte umsetzen konnten. In der Abwehr standen wir deutlich sicherer als letzte Woche, dennoch fand der Ball immer häufiger durch den Strafwurf vom 7m Punkt den Weg in unser Tor. Glücklicherweise scheiterten die Gegnerinnen immer häufiger am Spielgerät, sodass unsere wenigen technischen Fehler nicht alle konsequent mit einem Abschluss des Tempogegenstoßes bestraft wurden. Mit einem Halbzeitstand von 15:12 gingen wir in die Halbzeitpause. In der Kabinenansprache machten unsere Trainer deutlich, dass wir weiter konzentriert bleiben müssen und die Gegnerinnen, die uns personell unterlegen waren, nicht zu einfachen Toren durch Fehler unserseits einladen dürfen.
Die zweite Halbzeit begann jedoch erst einmal, wie die erste geendet hatte, mit einem 7m gegen uns. Erneut mit einigen Startschwierigkeiten, vor denen wir gewarnt wurden, luden wir die Gegnerinnen zu einfachen Toren ein und ließen die Ahrensbökerinnen so bis auf 18:17 herankommen. Das hat uns wach gerüttelt. Wir konnten, zumindest für einen kurzen Zeitraum, das Spiel gestalten und so gelangen uns teilweise einfache und schöne Tore und wir setzten uns erneut mit bis zu vier Toren (24:20 in der 47. Minute) ab. In der 55. Minute jedoch der Schreck, die Gäste konnten durch 4 Tore in Folge auf 24:24 ausgleichen und gingen kurz darauf sogar mit 25:26 in Führung. Glücklicherweise konnte unser Küken Laura Mahnke ihr zweites so wichtiges Tor erzielen und somit stand es 10 Sekunden vor Schluss 26:26 und die Mädels aus Ahrensbök hatten den Ball. Als die erfolgreiche 7-m-Schützin aus Ahrensbök dann zum insgesamt zwölften 7m für die Gäste antrat, war die Spannung zum Greifen nah. Doch das erlösende Geräusch von einem Ball auf Aluminium rettete unsere Chance auf einen Sieg. Mit einem schnellen Angriff wollten wir den Ball im gegnerischen Tor unterbringen, doch dies gelang uns leider nicht. Fast schon aufgegeben erhielten wir mit der Schlusssirene den rettenden Strohhalm. Der Schiedsrichter entschied auf Strafwurf für uns. Und so lag der Sieg nun in den Händen einer Spielerin. Viele von uns konnten kaum noch hinschauen, doch Janina Amling verwandelte sicher und somit konnten wir am Ende, wenn auch glücklich, aber verdient, gewinnen.
Unsere Trainer haben sicherlich ein paar graue Haare mehr, falls dies nach der letzten Saison noch möglich ist, und wir geloben Besserung. Nun geht es in die Pause oder zweite Vorbereitung, wie wir es bereits ängstlich nennen, denn unser nächstes Spiel findet erst am 03.11.2018 in Ratekau statt.
Dem aufmerksamen Fan ist sicherlich nicht entgangen, dass unsere erfolgreiche Schützin der letzten beiden Spiele, Dana Vagedes, nicht aktiv am Spielgeschehen teilgenommen hat. Leider hat sie sich beim Spiel in Glinde verletzt und wird uns so hoffentlich nach der anstehenden Pause wieder unterstützen. Auch unser Captain, Laura Voß, hat sich verletzt. Diagnose: Nase gebrochen! Trotzdem spielte sie das Spiel gegen Ahrensbök bis zum Schluss zu Ende! Wir hoffen ihr seid bald wieder fit – Gute Besserung!

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