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Lübecker TS : HSG WaBo 32:19 (13:10)

Wir können es doch noch!

Am Samstagabend spielten wir gegen unseren direkten Tabellennachbarn, die HSG WaBo (Tabellenplatz 12). Das Hinspiel konnten wir knapp für uns entscheiden. Somit wussten wir, dass dieses ein sehr wichtiges sein würde, schließlich mussten wir endlich etwas zählbares mitnehmen, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht zu verlieren.

Die erste Halbzeit verlief anfangs etwas schleppend. Nach 5 Minuten stand es erst 2:2.
Nach und nach kamen wir aber immer besser ins Spiel. In der Abwehr packten wir gut zu und arbeiteten im Verbund. Auch die Manndeckung gegen WaBos Haupttorschützin zeigte den gewünschten Erfolg. Wir konnten viele Bälle abfangen und durch schnelle Tempogegenstöße oder die 2. Welle verwandeln. Endlich haben wir uns mal für die gute Abwehrarbeit belohnt. Auch unsere Torhüterin hatte einen sehr starken Tag und konnte viele wichtige Bälle halten. Mit einer 13:10 Führung ging es in die Halbzeitpause.
Leider hat sich Kaddel in der ersten Halbzeit am Ellenbogen so schwer verletzt, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte.
Zu Beginn der 2. Halbzeit waren wir wohl noch von Kaddel's Ausfall geschockt, sodass unsere Gegnerinnen wieder auf ein Tor herangekommen sind. Jedoch ließen wir diesmal, nicht wie sonst, die Köpfe hängen. Wir spielten unseren Stiefel einfach weiter und ließen uns nicht von unseren Gegnern aus der Ruhe bringen. Im Angriff wurde der Ball konsequent durchgespielt, sodass unsere Außen im zweiten Durchgang zusammen 10 Tore werfen konnten. Endlich haben wir auf den richtigen Zeitpunkt gewartet und nicht verfrüht abgeschlossen. Mitte der 2. Halbzeit bekam dann Nies noch ihre 3. Zeitstrafe und musste nun das Spiel von oben begutachten. Aber auch das hat uns nicht davon abgehalten weiter unser Spiel durchzuziehen. Wir fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr, sodass wir das Spiel mit 32:19 gewannen.
Es war eine tolle Mannschaftsleistung, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen und es hat einfach großen Spaß gemacht. Auch die Stimmung war auf dem Feld, der Bank und auf der Tribüne einfach super.

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